Begleitung bei der Kinderwunschbehandlung

und Unterstützung

beim Abschliessen einer erfolglosen Behandlung


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Ein Paar, das sich mit der Tatsache konfrontiert sieht, dass sich über längere Zeit hinweg keine Schwangerschaft einstellt, wenn man mit dem Verhüten aufhört, ist meist schon mal leicht verunsichert.

Die moderne Medizin hält dann eine ganze Reihe von Möglichkeiten bereit, der Verwirklichung des Wunsches nachzuhelfen.
Bei der Entscheidung, den "Kinderwunschweg zu gehen" wird unterschätzt, wie sich diese Behandlung auf das Befinden des Paares auswirkt.

Nur schon der Umstand, dass man sich für die Umsetzung des Wunsches medizinische Unterstützung holt, welche die Einnahme von Medikamenten und die Ausgabe von Erspartem zur Folge hat, macht etwas mit dem Kinderwunsch.

Es gibt kaum Paare, die während der Behandlung keine zunehmende Fokussierung auf den Wunsch erleben. Es ist eine einfache psychologische Gleichung, die wir aus anderen Bereichen kennen: Erbrachte Opfer wollen gelohnt werden.
Je mehr Opfer erbracht werden, desto stärker wird die unbewusste Erwartung danach, dass die Entbehrung Früchte trägt – beim Kinderwunsch im wahrsten Sinne des Wortes.

Die erbrachten Opfer nehmen im Laufe der Behandlung unvorstellbare Ausmasse an: Mit den gesundheitlichen und finanziellen hat man gerechnet, wenn auch nicht in dem Ausmass. Von den zeitlichen und gesellschaftlichen Opfern ist man zumindest zu Beginn überrumpelt. Und die Opfer, die die Beziehungsqualität erleidet, werden oft schleichend bewusst.

Insbesondere Paare, die ihre Kinderwunschbehandlung schlussendlich erfolglos beenden, berichten darüber, dass sie eine Begleitung auf emotionaler Ebene vermisst haben oder die angebotene Beleitung unzureichend war.

Alles war darauf ausgerichtet, doch noch Eltern zu werden, trotz aller Hindernisse. Mit der Alternative, dem kinderlosen Lebensentwurf, will man nichts zu tun haben. "Wir gehören bestimmt zu denen, bei denen es klappt", ist die Hoffnung – obwohl das nicht mal die Hälfte sind.

Wer sich von Beginn der Behandlung an damit auseinandersetzt, was ist, wenn es nicht klappt, stärkt sich und die Partnerschaft schon während der Behandlungszeit.
Dabei geht es nicht nur um konkrete Alternativen, was man als Kinderlose mit dem Leben anfangen könnte.

Es geht zum Beispiel um die Frage, welcher Teil in mir verletzt wird oder einen Mangel erlebt, wenn er darauf verzichten muss, Mutter oder Vater zu werden.
Und was dieser Teil braucht, um dennoch genährt zu werden.

Dies ist sehr individuell und daher nützen Ratschläge wie "Geniesst doch eure Freiheit, die ihr ohne Kinder habt!" – "Schafft euch doch einen Hund an!" – "Adoptiert doch einfach ein Kind!" oder "Dafür kannst du Karriere machen" und "Kinderlosigkeit hat so viele Vorteile!" rein gar nichts.
Wer so etwas gesagt bekommt, fühlt sich bloss unverstanden und nicht ernst genommen.

Manchmal gibt es nämlich gar nichts, das man konkret tun kann, um diesem Schmerz entgegenzuwirken. Doch das tiefe Verstehen und Annehmen, worum es im innersten Wesen geht, ist schon ein gutes Stück geleistete Trauerarbeit.
Und ein wichtiger Schritt zurück ins Leben.

Seit 2012 begleite ich als Coach und systemische Beraterin Menschen in ihren Entwicklungsprozessen.

Tatsache ist, dass der Mensch sich selten aus freien Stücken um seine persönliche, psychische Weiterentwicklung kümmert. Oft reicht nicht einmal eine allgemeine Unzufriedenheit, sondern braucht es eine handfeste Krise als Anlass.

Der Vorteil der Krise ist, dass sie uns klar aufzeigt, was wir nicht länger wollen. Denn diese Erkenntnis ist bereits der erste Schritt des Entwicklungsprozesses. Er führt uns als zweiten Schritt zu einer detaillierten Skizze des Ziels.
Diese Skizze deines Zielraumes erarbeiten wir gemeinsam, aber die Inhalte bestimmst du alleine. Denn ich weiss nicht, was dich glücklich macht. Ich kann dir nur dabei helfen, an die Antworten heranzukommen, die du selbst noch nicht kennst, auch wenn du sie schon in dir trägst.

Massgebend bei der Entwicklung des sogenannten Zielbereiches sind nicht nur die konkreten Vorstellungen davon, wie das Leben im Idealfall sein sollte.
Essentieller ist die Entdeckung, welche grundlegendsten Bedürfnisse wir uns von der Erreichung des angestrebten Ziels zu erfüllen hoffen.

Das Bedürfnisses hinter dem konkreten Wunsch erweitert den Bereich der Szenarien, die zu mehr Zufriedenheit im Leben führen, um ein Vielfaches.
So unglaublich es klingen mag: Dies gilt auch für den Kinderwunsch.